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Winkler & Dünnebier

Mit SEP sesam gerüstet für zukünftige Betriebs- und Systemerweiterungen in der Maschinenproduktion

Die Anforderungen an Datensicherheit und Datenverfügbarkeit steigen und sind oftmals nicht vereinbar mit bestehenden Datensicherungs-konzepten. Die Gründe sind meist explosionsartig wachsende Datenmengen und gesetzliche Vorgaben. Aber auch betriebsinterne Anpassungen können der Auslöser sein für eine Neuorganisation der Datensicherung.

Ein Generationenwechsel im Bereich Bandspeichertechnologien war für den Maschinenproduzenten Winkler+Dünnebier der Anlass ein neues Datensicherungsmanagement zu realisieren. Zudem nahm das Unternehmen seine Softwarelösung für die Datensicherung genauer unter die Lupe, als es im Serverbereich von Windows auf Linux umstellte, insbesondere die SAP Datenbank- und Applikationsserver. Vor der Umstellung liefen alle Backup-Systeme unter Windows 2000, daran angebunden waren ein Storagetek 9714 mit 6x DLT 7000-Laufwerken und 100 Slots. Die damals eingesetzte Software – SAP, CADMedusa, Pro-Engineer sowie eigene Entwicklungen – ist die gleichen geblieben. Nach Aktualisierung der Betriebssysteme von Windows 2000 auf Linux SLES 8/ SLES 9, SUSE Professionell und Windows 2000/2003 sowie dem Austausch der DLT 7000-Hardware gegen LTO 3 definierten die IT-Fachleute ihre Anforderungen an das neue Datensicherungs-Tool.

„Wir betreiben SAP R/3 Enterprise 4.7 mit einer MaxDB (Datenbank-Managementsystem) unter dem Betriebssystem SUSE SLES 8“, erläutert Volker Kieselbach, der bei Winkler+Dünnebier für Netzwerk und Datensicherung verantwortlich ist. „Uns war wichtig, dass diese Datenbank direkt mit einem Backup-Tool zuverlässig unter Linux gesichert werden kann.“

Insbesondere die SAP- und CAD-Systeme stellen kritische Applikationen dar, auf die das Unternehmen angewiesen ist. Zukünftig soll die SAP-Anwendung mit der MaxDB online unterstützt werden. Unter Windows laufen die File-Server, die Datenbank MySQL und MS-Exchange, die ebenfalls unter Linux gesichert werden sollen. Letztlich entsteht eine zentrale Datensicherung, die für den gesamten Betrieb ausgelegt ist und sowohl Linux als auch Windows unterstützt. Da der Wartungsvertrag der ursprünglichen Backup-Lösung auslief und somit ein einfaches Update nicht ausreichte, verglichen die IT-Verantwortlichen die Betriebskosten verschiedener Datensicherungssoftware-lösungen, die alle Anforderungen erfüllen konnten, über die folgenden drei Jahre. So fiel die Entscheidung auf die Lösung SEP sesam der SEP AG.

Neuorganisation in drei Wochen

Um mögliche Überraschungen nach dem Erwerb auszuschließen, wurde die Software im Produktivsystem installiert und getestet. Volker Kieselbach: „Zunächst gab es eine Testinstallation von SEP sesam mit dem entsprechenden Equipment, um die einzelnen Funktionen hinreichend testen zu können. Dieser Test verlief positiv und bestärkte unseren Beschluss, SEP sesam einzusetzen.“ Die Umstellung selbst unterstützten vor Ort Mitarbeiter der SEP AG. Mit ihnen wurden innerhalb von vier Tagen verschiedene Fallbeispiele abgearbeitet. Danach führte Winkler+Dünnebier die weitere Umstellung selbst durch, die mehr oder weniger aus Duplizieren bestand. Der größte Arbeitsaufwand bestand darin, diverse File-Server und Datenbanken aufzunehmen und die Clients einzurichten. Insgesamt waren zwei Mitarbeiter von Winkler+Dünnebier drei Wochen mit der kompletten Umstellung inklusive Tests beschäftigt.

Datensicherung in der Praxis

Die Sicherung der MaxDB wird jetzt mit dem SEP sesam Online-Datenbank-Modul für MaxDB durchgeführt. Auch MS-Exchange und die MS-SQL-Datenbanken werden mit einem SEP sesam Datenbank-Online-Modul gesichert. „Mit der jetzigen Lösung haben wir Linux und Windows im Einsatz und sind damit auch gerüstet für zukünftige Erweiterungen, da SEP sesam beide Betriebssysteme unterstützt“, erklärt Volker Kieselbach. Es konnte eine deutliche Performance-Steigerung festgestellt werden – insbesondere durch die neue Hardware. Aber auch die Datenbanksicherung ist deutlich schneller geworden und die File-Sicherungen, sowohl im Windows als auch im Linux- Bereich, wurden deutlich verbessert. Während eine File-Sicherung früher 27 Stunden dauerte, erfolgt die Sicherung heute mit dem gleichen Datenvolumen in nur neun Stunden. Die intuitive Bedieneroberfläche in deutscher Sprache wird ebenfalls positiv beurteilt und der integrierte Terminplaner kann auch für andere administrative Aufgaben genutzt werden. Mithilfe der neuen Lösung wurde auch der Zeitaufwand für die Kontrolle der Datensicherung, die im Grunde aus reinem Sichten besteht, reduziert: In zehn bis 15 Minuten ist diese Aufgabe erledigt.


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