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Universität für angewandte Kunst Wien

Die heterogene IT-Landschaft des führenden Kompetenzzentrums für künstlerische und wissenschaftliche Forschung in Österreich vertraut bei der Sicherung der Daten auf SEP sesam

Gegründet 1867 als k. k. Kunstgewerbeschule, zählt die heutige Universität für angewandte Kunst Wien – oder auch kurz: „Die Angewandte“ – zu den renommiertesten Universitäten für Kunst und Kunstwissenschaften. Zu ihren Absolventen zählen Künstler wie Gustav Klimt, Oskar Kokoschka und Christian Ludwig Attersee. Heute lassen sich ungefähr 1.700 Studierende ausbilden. Der Betrieb dafür wird von rund 800 Mitarbeitern ermöglicht. Die Angewandte ist technisch auf der Höhe der Zeit und verfügt über eine IT-Umgebung, die aus physischen, wie auch virtuellen Servern besteht. Ein Schwerpunkt ist hier die virtuelle Umgebung von Red Hat, RHV. Zur Sicherung der Daten entschied sich der zentrale Informatikdienst der Universität für SEP sesam. Damit wurden die bisherigen Einzellösungen abgelöst. Somit ist für die IT-Umgebung nur noch eine Lösung zuständig, die sich an die wachsende Infrastruktur anpassen lässt. 

Die Angewandte besteht aus mehreren Instituten. Von der Bildenden über die Mediale Kunst, Design, Restaurierung, Architektur bis hin zur wissenschaftlichen Betrachtung der Kunst, der Kunstpädagogik und Kunstvermittlung. Aber auch ein Gender Art Lab, ein Forschungsinstitut für digitale Kulturen sowie eine Kunstsammlung bilden das breite Spektrum, das an der Universität abgebildet wird. Für die Organisation ist eine zuverlässige IT-Umgebung nötig, die bei der Angewandten vom zentralen Informatikdienst betreut und geregelt wird. Für Christopher Matzka, Teamleiter Serverabteilungen, bekam die Erneuerung der Datensicherung beim Ausbau der Infrastruktur einen immer größeren Stellenwert. Neben den physischen Servern setzen Matzka und seine Kollegen zunehmend auf virtualisierte Lösungen. Die Datensicherung, die durch teils skriptbasierte Open Source-Tools durchgeführt wurde, war auf Dauer diesem neuen Szenario nicht mehr gewachsen.

Mit dem Ausbau der virtuellen Umgebungen und hier insbesondere Red Hat Virtualisierung (RHV) und VMware, wurde eine Lösung gesucht, mit der sich die Datensicherung vereinheitlichen lassen sollte. Denn bis dahin war kein Bare-Metal-Recovery von VMs möglich und Backups mussten auf Fileebene durchgeführt werden. Windows Betriebssysteme ließen sich nur mühsam wiederherstellen. Und an Deduplizierung war bis dahin nicht zu denken, wodurch bei steigenden Datenmengen immer mehr Ressourcen in Form von Speichermedien nötig waren. Zusammen mit den Experten von LINFORGE, einem der führenden Linux-Dienstleister Österreichs, entschied sich das Team von Christopher Matzka für SEP sesam, da hier die flexibelste Lösung für die heterogene Umgebung zur Verfügung steht. LINFORGE unterstützte schon bei der Einführung von RHV und kannte SEP sesam, als für Red Hat bestens geeignete Backup- und Wiederherstellungs-Lösung, sehr gut. 

Für die Angewandte war außerdem ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis wichtig. Christopher Matzka untersuchte dafür auch die Lösungen aller wichtigen Mitbewerber von SEP. Keiner konnte die Flexibilität bieten, die SEP sesam ermöglicht. „Nach ausführlicher Analyse des Marktes konnten wir bei SEP sesam den besten Preis für die umfangreichen Möglichkeiten feststellen. 

Außerdem ist eine Subskription möglich, wie es auch bei Red Hat üblich ist, was uns eine jährliche Zahlungsweise erlaubt“, begründet er die Entscheidung. Ein weiterer Vorteil ist die Listung bei der BBG. Die Bundesbeschaffung GmbH (BBG) ist der Einkaufsdienstleister für die österreichische Verwaltung. Ein wichtiges Kriterium war die Unterstützung für die RHV-Umgebung. SEP sesam unterstützt die Datensicherung von Red Hat Enterprise Virtualization schon seit 3.5.1 und unterstützt auch für die aktuellste RHV-Version. Durch die integrierte Lösung können Red Hat Virtualization VMs, die auf RHV laufen, konsistent gesichert werden, ohne dass Backup-Clients in jeder virtuellen Maschine installiert sein müssen. Wiederherstellungszeiten der Daten oder Systeme (RTOs) und die Granularität der Wiederherstellungspunkte (RPOs) lassen sich damit einfach erzielen. 

Daneben sichert SEP sesam plattformunabhängig heterogene IT-Umgebungen mit Linux oder Windows Backup-Servern und reduziert die Datenmengen durch die intelligente Si3-Deduplizierungs-Technologie, unabhängig vom gewählten Storage-System. Mit SEP Si3 wird darüber hinaus eine bandbreitensparende Replizierung von Sicherungsdaten auf beliebige Serverstandorte möglich. Als eine von wenigen Lösungen im Markt lassen sich alle Daten über Netzwerk- und Systemgrenzen hinweg, wahlweise zentral oder dezentral, sichern und wiederherstellen. Dabei werden unter anderem die unterschiedlichsten Virtualisierungs-Plattformen und Betriebssysteme von Microsoft, Linux, Apple, Unix, FreeBSD und SUN Solaris unterstützt. „Durch die vielen verschiedenen Anwendungen, die unterstützt werden, war SEP die einzige Lösung, die alle unsere Anforderungen erfüllen konnte“, sagt Christopher Matzka rückblickend. 

Nachdem im Jahr 2016 zunächst ein SEP sesam-Backupserver auf File-Ebene aufgesetzt wurde, besteht die Umgebung mittlerweile aus 3 SEP sesam-Servern, die auf dem Betriebssystem Linux Debian 8 laufen und neben dem File-Server auch die RHV-Umgebungen sichern. Die Backup-Struktur sieht wie folgt aus: ein Backup-Server sichert die Daten von einer Woche in einem 15 Terabyte-Pool. Im zweiten Server werden die Daten repliziert und für bis zu drei Monate in einem 83 TB-Speicher vorgehalten. Der dritte Server ist ein Si3-Dedup-Store und kümmert sich um die Daten der 110 virtuellen Maschinen, für die eine Deduplizierung optimal geeignet ist. Die 6 Red Hat-Server werden komplett an den Wochenenden und unter der Woche inkrementell gesichert. Seit 2018 ist auch ein VMware-Cluster dazugekommen. Darauf laufen 3 Hypervisoren, die 15 virtuelle VMs darstellen. Auch diese Umgebung wird mühelos von SEP sesam gesichert. 20 Windows-Server von Version 2008R2 bis 2016 gehören ebenso in den Bestand der zu sichernden Infrastruktur.

Eine große Umgebung wie die bei der Angewandten benötigt auch einen guten Support bei der Einführung. Anfängliche Herausforderungen konnten in engem Kontakt mit den Support-Ingenieuren von SEP gelöst werden. „Wir sind froh, dass wir uns auf die Spezialisten vom Support von SEP immer verlassen konnten. Dort hat man unsere Konfiguration sogar direkt mit den Server-Anbietern abgeklärt und die Sicherung so optimiert“, freut sich Christopher Matzka. 

Zwei Jahre nach der Einführung der neuen Backup-Umgebung mit SEP sesam kann beim Thema Datensicherung bei der Angewandten von einer Zeitenwende gesprochen werden. Die vielfältigen Server und Anwendungen sind nun über nur eine zentrale Verwaltungsumgebung steuerbar. „Unsere Erwartungen wurden optimal erfüllt“, sagt Christopher Matzka. Die umfangreiche Fileserver-Struktur ist nun exzellent gesichert und die Daten der virtuellen Umgebungen von Red Hat RHV und VMware werden ebenso bestmöglich geschützt. Als nächstes ist die Einbindung des Oracle ZS3-02 Storage geplant, was dank der Unterstützung durch SEP sesam natürlich ebenso in der zentralen Datensicherungsumgebung möglich ist.


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