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Technische Werke Ludwigshafen AG (TWL)

Die Sicherung unterschiedlichster Systeme - wie SAP HANA, VMware, Oracle sowie der Windows-Umgebungen - und die hohe Skalierbarkeit machen SEP sesam zum optimalen Werkzeug für die Datensicherung

Technische Werke Ludwigshafen AG (TWL)

Die Sicherung unterschiedlichster Systeme - wie SAP HANA, VMware, Oracle sowie der Windows-Umgebungen - und die hohe Skalierbarkeit machen SEP sesam zum optimalen Werkzeug für die Datensicherung

Die Technischen Werke Ludwigshafen AG, kurz TWL, versorgt als kommunales Unternehmen Privathaushalte, Industrie, Gewerbe und Landwirtschaft seit über 100 Jahren sicher mit Strom, Erdgas, Wärme, Kälte und Trinkwasser. Das Know-how und die Infrastruktur werden kontinuierlich weiter ausgebaut und das Versorgungsunternehmen investiert zielgerichtet in zukunftsfähige und ökologisch wertvolle Technologien. Dies ist nur mit einer breiten Basis an IT-gestützten Systemen möglich. Eine Vielzahl an hoch performanten IT-Systemen, wie die In-Memory-Lösung SAP HANA, SUSE Enterprise Linux, Oracle-Datenbanken, verschiedene Virtualisierungs-Umgebungen und Spezialanwendungen für die Energieerzeugung, bedürfen einer ausgeklügelten Sicherungsstrategie. Für dieses stark heterogene Umfeld suchte TWL eine Lösung, die all das sicher und zertifiziert leisten kann. Die Entscheidung fiel auf SEP sesam, da hier in einer Lösung neben der am Markt einzigartigen Vielzahl an möglichen originalen Backup-Schnittstellen, auch Inline-Deduplizierung und die Sicherung der In-Memory-Datenbank von SAP HANA möglich ist.

Eine erfahrene und lang gewachsene Organisation wie die von TWL ist seit Anbeginn des damals noch „EDV“-genannten Zeitalters auf die Nutzung von IT-Systemen zur Steuerung und Verwaltung der komplexen Systeme, die ein Versorgungsunternehmen leisten muss, angewiesen. So hat TWL schon seit den 1970er Jahren einen Rechenzentrumsbetrieb. Die Datensicherung war dabei von Anfang an ein wichtiger Bestandteil. Diese war meist spezifisch auf die jeweilige Rechnerinfrastruktur abgestimmt und somit mussten mehrere Produkte parallel eingesetzt und gewartet werden. Als Unternehmen mit einer langen Erfahrung mit IT-Lösungen gab es auch schon einen Desaster-Fall. Heute sind die Systeme zur Datensicherung noch wichtiger und geschäftskritischer geworden, da ein großer Anteil des Energiehandels über die Börse abgewickelt wird. TWL muss entsprechende SLA’s (Service Level Agreements) erfüllen. Kritische Systeme müssen spätestens am nächsten Arbeitstag alle wieder live sein. Daher musste entsprechend dieser Anforderung die Sicherheitsstrategie entwickelt werden.

Über 200 Server in einer stark heterogenen Infrastruktur bei fast 70 Terabyte Frontside-Volumen und eine Vielzahl an Spezialanwendungen sollen gesichert und zügig wiederhergestellt werden können. Dazu zählen SAP HANA-Installationen, die auf zwei Instanzen laufen. Microsoft Exchange und das ECM-System von Optimal Systems sind ebenso Bestandteil der zu sichernden Dateninfrastruktur. Über 50 Oracle-Datenbanken, die Produktivdaten und Testumgebungen darstellen, mehr als 150 VMware-Virtualisierungsumgebungen, die auf unterschiedlichen Hardware-Nodes laufen und redundant betrieben werden, umfassen die IT-Umgebung bei TWL.

Kundenumgebung:

  • mehrere SAP HANA’s auf SUSE SLES
  • über 150 virtuelle Maschinen von VMware
  • ca. 50 Oracle DBs auf Oracle Unix 
  • HP MSA Storage ca. 200 TB Backup to Disk 
  • HP MSL-Loader mit 140 Slots & 4 Laufwerken (LTO-6)
  • Backup an einem eigenen vom Rechenzentrum abgetrennten Standort 
  • Backup Server: Windows Server 2012 R2
  • 3 SEP sesam Remote Device Server auf Windows Server 2012 R2 mit mindestens GBit - Netzwerkanbindung befüllen das HP MSA Backup-Storage mit 3 TB/Stunde
  • Der SEP sesam Backup Server ist auf einer virtuellen Maschine von VMware aufgesetzt

Durch die Einführung neuer Systeme, wie SAP HANA und den Ausbau der Virtualisierungsumgebungen von VMware und Oracle, stand erneut eine Überprüfung der Datensicherungs-Strategie an. „Wir suchten nach einem Lösungspartner, der unsere Anforderungen aus einer Hand abdecken konnte“, sagt Thomas Scharfenberger von TWL rückblickend. „Insbesondere die Sicherung der In-Memory-Datenbank von SAP HANA wollten wir adäquat und von SAP zertifiziert sichern.“ Und er ergänzt einen weiteren wichtigen Aspekt: „TWL strebt eine Zertifizierung nach IT-Sicherheitsgesetz und den speziellen Anforderungen einer KRITIS-Organisation an. Daher musste unser Datenverfügbarkeits-Konzept auf den neuesten Stand gebracht werden.“

 „Durch unsere langjährige Erfahrung mit Projekten rund um SEP sesam, durch die sehr gute Zusammenarbeit mit TWL und dem Support von SEP konnten wir individuelle Anpassungen vornehmen, die zur erfolgreichen Einführung der neuen Backup-Strategie beigetragen haben.“ 

Im Rahmen eines Kundenprojekts wurde TWL auf die universelle Lösung von SEP aufmerksam. Nachdem mehrere Anbieter von Backup-Lösungen evaluiert wurden, entschied sich das IT-Team für die Hybrid-Backup-Lösung SEP sesam. Zusammen mit dem langjährigen und mehrfach ausgezeichneten SEP-Partner BW-Tech wurde die Einführung geplant und durchgeführt. „Es war eine interessante Aufgabe für uns, die verschiedenen Systeme von TWL zu analysieren und in das Gesamtkonzept für die Datensicherung mit SEP sesam zu integrieren“, sagt Thomas Wuckel, Geschäftsführer der BW-Tech GmbH in Hockenheim.

„Ausschlaggebend war die Unterstützung für die meisten unserer eingesetzten Plattformprodukte. In vielen Fällen wird die originale Backupschnittstelle des Herstellers genutzt. Dadurch hatten wir viele Skills schon an Bord und konnten ohne weitere Schulungen sofort loslegen“, erklärt Thomas Scharfenberger die Auswahlkriterien. Die Nutzung verschiedener Hardwaresicherungsmedien, Inline-Deduplizierung, die hohe Skalierfähigkeit und die Möglichkeit zur konkreten Ausprägung der Sicherungsparameter für sehr unterschiedliche Backupanforderungen waren weitere Aspekte, die für SEP sesam sprachen. Einen weiterer Vorteil stellen auch die kundenseitigen Anpassungsmögichkeiten dar: Um Produktivdaten in der TWL-Testumgebung abbilden zu können, hat sich TWL zusätzlich zur Sicherung von Oracle DBs selbst Scripte auf SEP sesam-Basis erstellt (SEP sesam Pre/Post Schnittstelle). Mit diesen Scripts wird der Oracle RMAN (Recovery Manager) angesprochen und zur Ausführung von speziellen Oracle Sicherungen gebracht, die mit SEP sesam gesichert werden. Die Rücksicherung kann dann automatisiert in eine andere Instanz erfolgen (z.B. Produktivdaten in eine Testinstanz). Das hat den zusätzlichen Vorteil, dass mit einer solchen Prozedur das Recovery auf Vollständigkeit und Funktionsfähigkeit überprüft werden kann.

Auf Grund der umfassenden Struktur und der Menge an IT-Systemen bei TWL, entwickelten das IT-Team von TWL und Thomas Wuckel einen Fahrplan, der jederzeit angepasst werden konnte. Nach einem ersten Pilotprojekt im Jahr 2014 nutze man die Erfahrungen für die Erstellung eines Backupkonzeptes zusammen mit SEP. Ab 2015 konnte eine sukzessive Übernahme der bestehenden Backup-Szenarien eingeleitet werden, was bis April 2016 andauerte. Die letztendliche und endgültige Integration des Backups in das Sicherheitskonzept erfolgte im Oktober 2016. Abgeschlossen werden konnte dieses umfangreiche Projekt mit dem Proof of Concept im Januar 2017. Seither läuft die Datensicherung wie geplant und nötige Anpassungen an neue Rahmenbedingungen erfolgen in laufender Abstimmung zwischen TWL und BW-Tech, zusammen mit SEP. Es erfolgte zudem eine Erweiterung im Bereich Desaster- und Krisenmanagement. „Die Lösung wird nun für das unternehmenswichtige Backup eingesetzt, in Verbindung mit anderen Maßnahmen im Rahmen des Sicherheitskonzeptes auch für den Desasterfall“, erklärt Thomas Wuckel von BW-Tech.


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