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Pneuhage Reifendienste

SEP sesam sorgt dafür, dass die Betriebssysteme auch bei Hardwareschaden schnell wieder zur Verfügung stehen

Für die zentrale Datensicherung nutzte Pneuhage bislang den Tivoli Storage Manager (TSM) von IBM. Als im Herbst 2009 weitere Lizenzen für die Sicherung zusätzlicher Server benötigt wurden, spitzte der Reifenspezialist den Bleistift – und ersetzte TSM kurzerhand durch SEP sesam.

„Mit SEP sesam fahren wir nicht nur auf lange Sicht günstiger, sondern sparen direkt vom ersten Tag an – trotz der Aufwendungen für den Systemwechsel“ erläutert Ralf Brauer, Leiter IT & Telekommunikation von Pneuhage. Die Pneuhage Management GmbH & Co. KG betreibt in Karlsruhe unter anderem die EDV für die gesamte Unternehmensgruppe, die mit 90 eigenen Niederlassungen sowie mehr als 220 eigenständigen Vertriebspartnern umfassenden Service rund um Rad und Reifen bietet.

Rund 45 Server werden am Hauptsitz zentral gesichert, viele davon sind bereits mit VMware virtualisiert. Neben dem SAP-System und dem Microsoft Exchange-Mailserver sind auch die Daten zahlreicher Microsoft SQL und mySQL-Datenbanken von elementarer Bedeutung für die Unternehmensgruppe. Da auch die IT-Infrastruktur und die Zahl der zu sichernden Server bei Pneuhage kontinuierlich wachsen, wurde im Herbst 2009 die Lizenzerweiterung der der vorhandenen TSM-Backup-Software notwendig. Dies war für Pneuhage die Gelegenheit, das Angebot für die Erweiterung der IBM-Sicherung mit dem Umstieg auf andere Lösungen zu vergleichen. Im Rahmen eines Funktions- und Kostenvergleichs wurden von Pneuhage vier potenzielle Alternativen zu TSM untersucht. Dabei stellte sich u.a. heraus, dass das erste Erweiterungsangebot von IBM in einer Größenordnung lag, für die man zum Beispiel auch den kompletten Umstieg auf SEP sesam erhalten konnte. Der Blick auf die Folgekosten machte schnell klar: Sowohl bei den jährlich anfallenden Wartungskosten als auch bei den Kosten für zusätzliche Server waren SEP sesam und die anderen zur Auswahl stehenden Alternativen günstiger als der Tivoli Storage Manager (TSM) von IBM.

Die endgültige Entscheidung für SEP sesam brachte dann eine ausführliche Präsentation durch den SEP-Partner DatenRausch aus Lingenfeld. Er zeigte, dass SEP sesam über die intuitive Benutzeroberfläche einfach zu administrieren ist und eine ganze Reihe zusätzlicher Funktionen bietet, welche die Datensicherung einfacher und flexibler machen. Zudem konnte Karl-Heinz Rausch überzeugend darlegen, wie er die komplette Datensicherung im laufenden Betrieb migrieren wollte, wobei die vorhandene Sicherungs-Hardware, ein IBM PowerPC-Server sowie die wertvolle IBM-Tape-Library mit 121 Slots, weitergenutzt werden.

Migration im laufenden Betrieb

Die Migration der Backup-Lösung erfolgte innerhalb von sechs Wochen bis Weihnachten 2009. Um ein kontinuierliches Backup zu garantieren, stellte DatenRausch für die Zeit der Umstellung einen Server mit SLES10 (SUSE Linux Enterprise Server) zur Verfügung, organisierte eine zusätzliche Tape-Library und installierte SEP sesam auf diesem Parallelsystem. Erst als alle Sicherungen auf das provisorische System umgestellt waren, wurde TSM deinstalliert und SEP sesam auf dem IBM Power-Server installiert. Anschließend wurden die SEP sesam-Konfiguration vom SLES-Server auf den IBM PowerPC-Server übertragen.

„Durch diese Vorgehensweise hatten alle Beteiligten während des gesamten Projektes ein gutes Gefühl“, erinnert sich Karl-Heinz Rausch. „Denn es war trotz des ambitionierten Zeitplanes ausreichend Zeit für einen geordneten Umzug auf das neue System - ohne den Stress, der durch einen kompletten Switch zu einem fixen Zeitpunkt verursacht wird.

Natürlich stießen DatenRausch und SEP auch immer wieder auf Schwierigkeiten im Rahmen des Migrationsprojektes. So machte zunächst die Library der Übergangslösung Ärger, weil die Sicherungsgeschwindigkeit viel zu langsam war und auch nicht alles funktionierte wie geplant. Dabei stellte sich heraus, dass eine SCSI-Schnittstelle der Library defekt war. Das Problem war aber nach zwei Tagen durch den Austausch gegen ein fehlerfreies Interface gelöst. Im weiteren Verlauf gab es dann wiederholt Kompatibilitätsprobleme mit der TSM-Library und der etwas älteren Version des PowerPC-Betriebssystems. Da der geplante Umstieg auf das Livesystem wegen der Kompatibilitätsprobleme mehrfach wieder rückgängig gemacht werden musste, koordinierte DatenRausch das weitere Vorgehen mit dem SEP-Support und unterstützte das Team von Pneuhage bei der Umstellung auf das Parallelsystem und danach wieder auf das Livesystem.

„Dies lief alles immer sehr geordnet und ohne größere Probleme ab, so dass das Klima im Projekt jederzeit gut bis sehr gut war und nie jemand das Gefühl hatte, dass das Projekt scheitern könnte“, gibt Karl-Heinz Rausch zu Protokoll. „Die technischen Fragen wurden stets sehr zügig und kompetent durch den Support und die Entwicklungsabteilung von SEP gelöst und man konnte sich immer darauf verlassen, dass SEP sofort an der Lösung arbeitete und sich zuverlässig wieder meldete. Am Ende blieb die Gewissheit, dass es wohl keine unlösbaren Probleme für SEP gab.“

Die Feineinstellungen an der neuen Backup-Software konnten die IT-Mitarbeiter von Pneuhage im Januar 2010 dann bereits selbstständig nach der SEP-sesam-Einweisung durch DatenRausch durchführen. Seitdem arbeitet das neue System mit dem SEP sesam Advanced Server Linux auf dem IBM PowerPC-Server und der IBM Tape-Library störungsfrei.

Entsprechend zufrieden äußert sich auch Pneuhage IT-Leiter Ralf Brauer: „DatenRausch und SEP haben uns im gesamten Projektverlauf stets kompetent, pragmatisch und sehr partnerschaftlich unterstützt. Entsprechend hat es allen beteiligten Mitarbeitern Spaß gemacht, dieses Projekt gemeinsam zu bewältigen. Man merkt, dass man bei DatenRausch und SEP auch als nur mittelständischer Kunde noch einen ganz anderen Stellenwert hat. Dies ist man leider heutzutage von vielen sehr großen Partnern nicht mehr gewohnt.”

Sicherheit verbessert

Zusätzliche Sicherheit bringt Pneuhage auch das neue SEP sesam Bare System Recovery Module (BSR) von SEP. Damit können die Linux-Server und der Microsoft Exchange-Server im Disasterfall bei Brand, Diebstahl oder Hardwareschaden innerhalb weniger Stunden auf eine beliebige neue Hardware mit allen Betriebssystemeinstellungen und Benutzerdaten wieder hergestellt werden. Durch die deutlich verbesserte Sicherungsstrategie wird ein Restore zudem wesentlich schneller, da viel weniger Bänder benötigt werden als bei der vollautomatischen TSM-Sicherung, bei der die Daten weit verstreut über viele Bänder im System verteilt lagen.

„Nachdem die neue Backup-Lösung nun schon einige Zeit bei uns im produktiven Einsatz ist, sind wir sicher, mit SEP sesam und DatenRausch als Einführungspartner die richtige Entscheidung getroffen zu haben”, bestätigt Pneuhage IT-Leiter Ralf Brauer.


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